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Schonzeit

Ich langweilte mich, hörte die Hornkonzerte und fragte mich, ob Mozart wohl geangelt hat. Meine Frau zupfte im Hintergrund eine Ladung Buntwäsche aus der Schontrommel. Wir ham die Miele Softtronic W 254, ein kapitaler Toplader, nicht ganz billig, aber jeden Cent wert. Und dann schlich ich auf den Flur und nahm meine neue Angelrute, die Powermesh, von der Wand; ein liebevoller Blick auf die neue Rolle, eine Red Arc; dann den nagelneuen Wobbler, einen Effzett Wing Glider in green lemon, angebunden und ab auf den Balkon. Nach hinten raus gibt´s ein grünes Fleckchen Erde, tennisplatzgroß, mit zwei Bäumchen. Tja, und dann warf ich, ich warf zwischen den Vogelbeerbaum und die Eberesche, zack, langsam einkurbeln und gleich noch mal, zack.
„Was machst Du, mein Tapir?“, argwöhnte meine Frau.
„Ach, ich angel bischen vom Balkon, mein Hamster“.
„Is denn nich Schonzeit?“, bohrte sie weiter.
„Nö, noch nich“.
Dritter Wurf, vierter Wurf, zack, zack. Ging noch ganz gut von der Hand.
„Oh, mein Gott! Du hast die Socken wieder nich umgekrempelt!“, fluchte sie, und ich dachte just noch, wie man denn an Gott glauben könnte, wenn sich erst letzte Woche meine Zunge im Papiereinzug des Druckers verheddert hatte, da gab´s einen Biß, einen dieser Hammerbisse, die einem die Rolle fast vom Halter reißen.
„Wow, ich hab einen dran!“, rief ich nach hinten.
„Wahnsinn, einen Zander?“, erkundigte sich mein Weib.
„Nö, den Jack Russell von Frau Hollmann!!“, eiferte ich ganz im Drill versunken.
„Geht denn der auch mit Senfsoße?“, wollte sie wissen.
„Mal seh´n, ich hab ihn ja noch nich! Vielleicht in Alufolie mit Olivenöl im Backofen!“.
Ich kämpfte um jeden Meter Schnur, die Powermesh machte sich gut, die Red Arc schnurrte – dann zeigte der kleine Rüde „weiß“. Nun kam der schwierigste Teil: Raufziehen in die dritte Etage, aber die neue Schnur hielt, Petri Dank!

4.4.08 21:33


Salzburger Nockerln

Werfenweng, ein kleines Örtchen in Österreich, Urlaub 2003. Im Tal war Sommer, auf den höheren Bergen lag Schnee, und da wollten wir rauf. Mit der Seilbahn also hoch, zack. Oben einige Stunden wild mit den Hunden durch den Schnee gewandert, herrlich war´s. Dann der Blick auf´s Handy (wer hat heute noch ´ne Uhr?) und … „Schockschwerenot, die letzte Gondel geht in 10 Minuten!“. „Wenn wir die verpassen“, gab meine Frau lakonisch zu bedenken, „dann müssen wir im Dunkeln den Abstieg machen, Prost Mahlzeit!“.

Und wir rasten wie zwei Gemsen auf Speed von zwei fröhlich bellenden Hunden eskortiert den Weg zur Station – was heißt „rasten“? Wir flogen stolpernd über Geröllfelder, grauenhaft! Wir schafften es! Ganz allein in der letzten Gondel. Das war ein Film, den das Leben selbst geschrieben hatte, dagegen konnte man Truffauts „Letzte Metro“ in der Tüte kokeln. Unten angekommen verspürten wir einen stechenden Appetit, und vor lauter Glückseeligkeit noch mal davon gekommen zu sein, kehrten wir in das nächstbeste Gasthaus ein. Und hier nahm das Verhängnis seinen Lauf, seinen Anlauf in Gestalt eines Kellners. Dieser in Schleim gemeißelte typisch österreichische Gurkenvogel offenbahrte uns die Karte, und Peter Alexander im Ohr bestellten wir zweimal „Salzburger Nockerln“, die Süßspeise aus Eiern, Zucker und Butter. Um´s kurz zu machen: Was dann nach 20 Minuten auf unseren Massivholztisch kam, war unbeschreiblich! Dieses antikulinarische Gebilde sah aus wie ein steifgeschlagener Kuhfladen, roch so und schmeckte auch so, wie nach dem ersten Löffel nicht mehr zu leugnen war. Entsetzlich! Essen konnte man diese „Scheiße“ nicht, das war uns klar, aber wohin damit? Noch heute, noch jetzt im Moment, da ich in die Tastatur hämmere, ist mir schleierhaft, warum wir damals nicht den Kellner herangewinkt haben, um ihm mit deutscher Überheblichkeit mitzuteilen, dass er sich seine „Nockerln“ dorthin schieben könnte, von wo sie vermutlich auch gekommen waren. Aber nein, eben das taten wir nicht! Wie zwei beim Petting ertappte Pennäler tuschelten wir, den Gestank der Süßspeise zu ignorieren versuchend (es gelang uns nicht; noch in dieser Sekunde kann ich den Geruch in meiner Nase rekonstruieren und mich nur mit äußerster Konzentration auf das Wesentliche am Erbrechen vorbeimogeln). Dann kam eine Lösung in Sicht, manifestierte sich, wurde für „gut“ befunden und in die Tat umgesetzt: Die aasresistenten Hundemägen wurden unterm Tisch mit großen Bissen der berühmten „Salzburger Nockernl“ direkt aus der hohlen Hand gefüllt. Unsere Hauswölfe freuten sich darüber wie über den toten Maulwurf letzte Woche, der hatte ähnlich geduftet.

Auf die Frage des Kellners, ob´s geschmeckt hätte, antworteten wir wahrheitsgemäß mit „Logo, nur für uns war´s nett das Rechte, gell“.

Endlich wieder an der frischen Bergluft freuten wir uns zu früh. Die folgende Nacht war eine Katastrophe, die zweite des Tages. Die schwefeligen Blähungen der Hunde ließen uns kein Auge zutun.

"Lebt eigentlich der Peter Alexander noch", fragte meine Frau nach Mitternacht, "der muß ja auch schon 200 Jahre alt sein, oder?".

"Der lebt noch, hab ich letztens beim Urologen im Wartezimmer inner Gala gelesen, oder wo auch immer", sachte ich, "angeln soll er nich mehr gehn, ist intellektuell schwer verschattet, aber er spielt im Keller wieder mit der Modelleisenbahn, glaub ich".

"Naja", sachte meine Frau, "der alternative Fallersleben für den deutschen Durchschnittsverlierer mit seiner Hymne auf die Kleine Kneipe, wo das Leben noch lebenswert sein soll, nech?".

"Genau, mein Engel, das hat Stephan Remmler in seinem Chanson doch viel besser aufn Punkt gebracht: Einer ist immer der Loser, ganz unten, ganz hinten, am Arsch", sachte ich.

12.3.08 15:32


Igel Ost

Wir waren mal wieder ein paar Tage im Osten - in den teueren Ländern, wie Dieter Hildebrandt sich so humorig wie zutreffend ausdrückte. Das „Grüne Gewölbe“ gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und zu sehen gibt´s da die privat gesammelten Schätze von „August dem Starken“. Eine ungeheuerliche Wunderkammer voller Gold und Elfenbein und Edelsteinen - man kann es nicht beschreiben, es ist unbeschreiblich. Das „Grüne Gewölbe“ war also nach der Restaurierung wiedereröffnet worden und wir also nix wie hin und rein.

Nach drei Stunden erlosch dann unsere Aufnahmefähigkeit zur Gänze. Also raus und an der Elbe mit den Hunden langschlendern – das tat gut!  „Ah“, sagte meine Frau, „kuck, ein toter Igel“. „Von wegen“, sagte ich, „der lebt noch“. Ein mittelgroßes Exemplar mit einer kleineren Verletzung, die seinen apathischen Zustand nicht rechtfertigte, lag da im Sterben. In solchen Fällen steht uns die Option des Ignorierens meistens nicht zur Verfügung, hier auch nicht. Mit dem kraftlos aufgerollten Igelchen auf dem Schoß meiner neben mir sitzenden Gattin fuhren wir fast anderthalb Stunden durch Dresden, wir irrten durch Dresden, denn an einem Sonntag Nachmittag als Ortsfremde den notdiensthabenden Tierarzt zu finden, ist nicht unproblematisch. Aber wir fanden ihn! Und Igelfachmann war er zufällig auch noch, Glück im Unglück. Kurze, aber sorgfältige Untersuchung, eine Aufbauspritze und eine gegen Innenparasiten. „Der kommt jetzt unter die Rotlichtlampe, wenn er morgen Zeichen der Erholung zeigt, wird er aufgepeppelt. Wenn nicht … eingeschläfert, Knochenchirurgie am Igel mach ich nicht“.

Der Mann hatte seine Grundsätze. Der ehemalige Staat ja auch. Etwas gewöhnungsbedürftig war uns seine Art. Etwas zwischen hochgehaltenem Standesbewusstsein und anachronistischer Arroganz der Macht. Tatsächlich war er nicht mehr als ein studierter Dienstleister, der davon lebt, dass Leute mit kranken Tieren zu ihm kommen. Und ihn in der Hoffnung auf Genesung des „kranken Lieblings“ angemessen bezahlen. Diese Tatsache war an ihm offensichtlich vorbeigegangen, ganz sozialistisch, versteht sich.  Aber hier ging es nicht um Überheblichkeiten oder gesellschaftspolitischen Unfug vergangener Zeiten oder gar um Deutschland – nein, hier ging es um Wichtigeres, wirklich Wichtiges, es ging um das Leben dieses kleinen Igels!

Der Doktor wollte kein Geld, noch zwei Sätze über Norddeutschland (von wo wir kommen), Händeschütteln und das war´s. Mehr konnten wir für das Igelchen nicht tun, es war wenig genug.

Auf dem Heimweg kamen wir an einem Graffiti vorbei: "Wir sind das Volk. Wir sind ein Volk. Wir sind ein dummes Volk. Ich bin Volker".

10.3.08 18:24


Radio Tinnitus

Guten Morgen, es ist fünf Uhr, hier ist wieder der kassenärztliche Klinikfunk, liebe Leute, hier ist Euer Sender: Radio Tinnitus! Radio Tinnitus, unchristlich und musikbereinigt, seid gegrüßt, Freunde der eustachischen Röhre, wie war Eure Nacht? Na, wieder ein rauschendes Fest gefeiert, was?! Es ist fünf nach fünf, raus aus den Daunen, Ihr tauben Eiderenten, und rein in die Kompressionssocken! Radio Tinnitus, der Sender der kassenärztlichen Fürsorglichkeit, Freunde der gebrochenen Steigbügel und verkleisterten Flimmerhaare, macht Euch bereit für den Tag! Los, hoch jetzt, das Klinikpersonal hat anderes zu tun, als auf Euch zu warten, oder was meint Ihr dazu?! Letzten Monat hatten wir einen hier, der hörte im rechten Löffel den Gefangenenchor aus Nabucco, pausenlos, Leute, wie in eine blecherne Gieskanne gegrölt, da habt Ihr´s doch gut mit Euerm Pfeifen und Piepen, oder nicht? Radio Tinnitus, es schlägt zehn nach fünf, und wer jetzt noch nicht auf dem Weg zum Waschraum ist, Freunde der irregeleiteten Labyrinthe, dem macht die Oberschwester aber Beine, dass es nur so rauscht - kleiner Scherz, muss auch mal sein! Und denkt dran, dass auf den Klinikfluren die Regeln der Straßenverkehrsordnung zur Geltung kommen, also immer fein links überholen, Ihr Philosophen zwischen Hör- und Schmerzschwelle. Oder glaubt Ihr, das Personal hat Freude an rausgerissenen Venenzugängen, wenn Ihr Euch wieder mal mit den Schläuchen verheddert habt beim rücksichtslosen Vorbeischieben Eurer Infusionsständer auf der rechten Flurhälfte? Nein, das lästige Hinterherstechen nach rollenden Venen in Euren entzündeten Armbeugen ist kein Spaß, Freunde der Neurotransmitter, da gibt`s Schöneres! Hier ist Radio Tinnitus, der Klinikfunk am Morgen, es ist gleich fünf Uhr fünfzehn und das Frühstück wird langsam warm, also rasiert wird sich dann am Wochenende, nun los, der Ablauf muss laufen, und dann fröhliches Brötchenwürgen, liebe Freunde, gleich halb sechs, schönen Tag noch und bis morgen, dann sind wir wieder für Euch da, Radio Tinnitus, der Kassenfunk, Tschüß!

 

10.3.08 12:50


Medalges

Als uns vor ein paar Jahren ein Buch von Jürgen König über seinen Hund "Schnaps" in die Hände fiel und gefiel, da ahnten wir nicht, daß ein weiteres Buch des Autors "Medalges" uns über die Jahre nicht mehr loslassen sollte. König verbrachte ein ganzes Jahr in einer Berghütte auf der Medalges-Alm im östlichen Südtirol, im Gadertal - mutterseelenallein mit "Schnaps". Das Magazin "GEO" spendierte den Aufenthalt für eine Reportage, und König schrieb das Buch. Und dieses Buch hatte in uns den Wunsch geweckt, auch einmal auf diese Hütte zu gehen. Dann machten wir Ernst: Urlaub in St. Martin in Thurn; viele herrliche Wanderungen auf die Berge und Almen der Gegend wollten wir machen - in neuen Wandersocken!

  


Beim ersten Aufstieg zur Medalges kam uns eine braungebrannte Italienerin entgegengehüpft, erfreute sich an unseren Hunden und meinte: "Ahhh, Cani alpinisti!", bergtaugliche Hunde – und das waren unsere beiden auch, ohja! Die Kategorien des Wanderführers "mittelschwer" oder "anspruchsvoll" appellieren nicht nur an die Kondition des Bergwanderers, sonders auch an seine Trittsicherheit und Erfahrung. Fünf bis sieben Stunden unterwegs, davon größtenteils steile bis sehr steile Wege über Geröllfelder und Felsbrocken, auf zwei Fuß breiten Pfaden, an deren Rand es rapide abwärts geht (wer hier stolpert hat´s hinter sich, ob Mensch oder Hund). Daß solche Touren sportliche Hunde voraussetzen, versteht sich. Aber auch besonnen müssen die Vierbeiner sein, und gehorsam, eben gerade auf Entfernung. Denn mit angeleinten Begleitern läuft da nix. Auch plötzliche Spielanfälle oder das beliebte Zwischen-den-Beinen-Rumlaufen hätte fatale Folgen. Wie wahr das eben Gesagte ist (wir bitten hier eindringlich, nicht als selbstverliebte Wichtigtuer eingeschätzt zu werden), wie wahr also, das haben wir erfahren dürfen, als uns beim Aufstieg von der "Schlüter-Hütte" über den Höhenweg zur "Furcia" (die Medalges-Hütte) ein Fehler unterlief. Eine saublöde Unbedachtheit: wir verstiegen uns, wir nahmen den falschen Weg! Und dieser Weg wurde von Meter zu Meter "alpiner", schmaler und schließlich richtig gefährlich. Wie Mauergeckos hangelten wir uns mit den Händen an der Felswand um Hindernisse auf dem Pfad, und dirigierten dabei die Hunde: "Voraus, langsam, halt, warten, hierher, vorsichtig, nein, besser hier, bleiben, zurück, langsam, vorsichtig ... ". Als wir endlich unseren Irrtum bemerkten, da mußten wir natürlich den Höllentrip zurück zum Hauptweg. Also Klappe: "Richtig Angst haben, die Zweite, Action!". Eine dreiviertel Stunde später bei Apfelschorle, Speck und Kaiserschmarn auf der Terasse der "Furcia" zitterten uns immer noch die Knie - und es war nicht nur die Anstrengung, gewiß nicht.

Wir hatten anfangs die touristisch bekannte Seiser-Alm bewandert, die Drei Zinnen auf 2500 m über dem Meer umrundet und waren am Ufer des Pragser Wildsees entlanggeschlendert. Alles sehr schön. Aber wirklich beeindruckt, fasziniert, ja beglückt waren wir im Naturpark Puez-Geissler. Einer der wenigen "schönsten Orte der Welt" ist die Medalges für uns, ganz sicher!

 

24.2.08 12:33


Adidas oder Puma

Wir trafen uns täglich. Einer ging mit der Pille vor die Tür, auf´n Rasen und kickte büschen rum. Keine fünf Minuten später ging irgendeine Haustür auf, dann noch eine und noch eine. Nach ´ner Viertelstunde konnte gewählt werden: Piss-Pott-Piss-Pott. Zwei Mannschaften waren also da. Noch schnell vier Zweige abgerissen … ohne Tore ging gar nix, fünf Schritt breit, gut, los.

An Gott kommt niemand vorbei – ausser Stan Libuda! Das Schalker Genie war Vorbild. Die richtig Begabten hatten Puma. Ich hatte Adidas …

In regelmäßigen Abständen, so alle drei, vier Tage, kam es zu Unstimmigkeiten bezüglich des Lattenschusses. Natürlich gab´s keine Latte, wie auch, aber unausgesprochen hatten wir uns auf eine bestimmte Lattenhöhe geeinigt. Die Höhe war allerdings nicht näher benannt. So ein knapper Meter. Schoß die gegnerische Mannschaft (manchmal aus nur zwei Spielern bestehend, aber immerhin) nun ein Tor, bei dem der Ball den Bodenkontakt überwunden hatte, dann intervenierten die annern:
„Latte!“.  
„Keine Latte! Der war drin! Hier ist die Latte!“, und meistens kam es dann zu Handgreiflichkeiten, oft auch zu Massenprügeleien wie beim Eishockey. Natürlich schlugen wir niemals mit der Faust ins Gesicht, oder traten. Diese Art der Diskussion kam etwas später ins Land … Wir nahmen uns in den Schwitzkasten, vollzogen Hüftwürfe oder drehten Arme um. Meistens einigte man sich auf Elf-Meter-Schießen, jeder einen Schuß. Ging der dann an die immaginäre Latte, begann alles von vorn oder es war Essenszeit und irgendeine Mutter brüllte aus irgendeinem Fenster: „Raufkommen!“.

Mitte der 60er Jahre lief im Fernsehen am Sonntag, nachmittags, „Skippy, das Buschkänguru“. Worum es genau ging, hab ich vergessen, erinnern kann ich mich aber noch gut an die ausbrechende Bumerang-Begeisterung. Alle hatten sich einen Bumerang gekauft, aus Holz oder aus Plastik, für ´ne Mark bei Hertie. Und nach dem Fernsehen traf man sich draussen zum Bumerangieren! Natürlich kamen die Dinger nie zurück, warum sollten sie auch? Spaß hatten wir trotzdem. Nur einmal, nur ein einziges Mal kam der von mir unbekümmert gegen den Wind geschleuderte tasmanische Wurflöffel tatsächlich zurück, überraschte mich total, ich konnt´s nicht glauben: ER KOMMT ZURÜCK! Und traf mich am Kopf. Die Wunde musste genäht werden …

23.2.08 18:28


Ahab, kannst mich hör´n?

Zugegeben: Ich werde kaum jemals einem Wal begegnen. Als kleiner Junge hab ich mal einen gesehen, einen ausgestopften auf einem LKW-Hänger, Jahrmarktsrummel.

Trotzdem werde ich traurig sein, wenn der letzte geschossen ist, von Japanern weggefressen oder von Norwegern oder von wem auch immer. Ohne Wale wird die Welt ärmer sein, bestimmt.

 

23.2.08 15:06


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